Wednesday, January 8, 2014

Ueber Walhaie

Der Walhai (Rhincodon typus)

Die Walhaie sind nicht nur der größte Hai der Welt, sondern gleichzeitig auch der größte Fisch unserer Zeit. Trotz ihrer Grösse sind sie jedoch vollkommen harmlos. Ihr Verhalten ist durch langsames Schwimmen auf der Suche nach Nahrung an oder nahe der Oberfläche geprägt. Diese Tiere sind sehr migratorisch (wandernd).





Grau, bläuliche oder braune Grundfärbung mit vertikalen, hellen Streifen und weissen Punkten, die über den gesamten Körper verteilt sind. Sehr auffallend bei diesen Tieren ist das horizontale Maul, das nicht wie bei typischen Haien unterhalb der Schnauze (unterständig) liegt, sondern sich am vorderen Ende (endständig) befindet.
Weiterhin typisch für diese Tiere ist eine extrem eckige Kopfform; die meisten Haie besitzen eine eher zugespitzte oder zumindest abgerundete Kopfform. Die Walhaie haben relativ kleine Augen, Sauglöcher und Barteln.
Die Haut des Walhais ist bis zu 15 Zentimeter dick. Das ist die dickste Haut von allen Lebewesen der Welt.
Außerdem zeichnet den Walhai seine hohe, majestätische Schwanzflosse aus. Walhaie besitzen außerdem je zwei Brust- und Rückenflossen.

Der Walhai kann ausgewachsen eine Körperlänge von 12 bis 20 Meter sowie ein Gesamtgewicht von 20 bis 34 Tonnen erreichen. Diese Maße werden freilich nur von wenigen Walhaien erreicht. Die durchschnittliche Länge liegt bei immer noch imposanten 10 bis 12 Metern, das durchschnittliche Gewicht liegt bei 12 Tonnen. Männchen bleiben kleiner und leichter als Weibchen. Die Lebenserwartung der Walhaie schwankt je nach Alter stark. So sind in der Literatur Angaben von 60 bis 100 Jahren zu finden.





Walhaie sind aktive Filtrierer, das bedeutet, dass sie Wasser aktiv einsaugen. Bevorzugte Nahrung ist Plankton, das an den Kiemen ausfiltriert wird. Da die Tiere Planktonblüten bevorzugen, schwimmen sie vermehrt in Wassertemperaturen zwischen 21°C und 25°C. Meist findet man sie eher über tieferem Wasser (epipelagisch), doch können sie auch in Atollen und Riffregionen auftauchen. Neben Plankton werden auch kleinere und grössere Fische (zum Beispiel Sardinen, Makrelen und sogar kleine Thunfische) gefressen. Interessant ist, dass Walhaie oft in einer vertikalen Position fressen.


Walhaie filtern die Nahrung aus dem Wasser. Dabei saugen sie aktiv etwa 6000 Liter Wasser pro Stunde an und pressen es durch ihre Kiemen, die mit einem schwammartigen Filterapparat ausgestattet sind. So können sie den Plankton mitsamt dem Beifang von kleinen Fischen bequem vertilgen. Bei der Nahrungsaufnahme geben Walhaie ein ungewohntes Bild ab, da sie mitunter senkrecht zur Wasseroberfläche gerichtet im Wasser stehen.

Da Walhaie auf Plankton spezialisiert sind, werden sie Menschen nicht gefährlich.





Walhaie sind lebendgebärend, wobei sie jedoch keine Dottersack-Plazenta besitzen (aplazentale Viviparie). Die oftmals gefundenen riesigen Eitaschen sind lediglich Frühgeburten. Walhaie legen also keine Eier, sondern die Jungtiere schlüpfen im Mutterleib aus den Eikapseln. Bis zu 300 Nachkommen wurden bis anhin in einem Weibchen gezählt. Die Geburtsgrösse liegt zwischen 55 und 64 cm. Geburten scheinen das ganze Jahr über zu geschehen, da Junge sowohl im Winter als auch Sommer in einzelnen Regionen gefunden werden können. Ein Grund für die geringen Fänge von Jungtieren scheint in ihrem schnellen Wachstum zu liegen. Trotz der Grösse dieser Tiere wird die Geschlechtsreife bereits mit ca. 400 cm erreicht.


Obwohl Walhaiweibchen bis zu 300 Junge gebären, gilt die Art als gefährdet, da Walfleisch vor allem in Japan extrem begehrt ist. Walhaie werden erst im Alter zwischen zehn und 30 Jahren geschlechtsreif, sodass die Verluste durch den Fang langfristig kaum ausgeglichen werden können.


Walhaie zeigen eine nahezu weltweite Verbreitung in tropischen und subtropischen Meeren, sowohl in Küstenähe als auch in der Hochsee.

Walhaie kommen weltweit in fast allen warmen, tropischen und subtropischen Gewässern vor. Besonders häufig werden sie in Gebieten gesichtet, in denen (auch saisonal) besonders viel Plankton vorkommt. Hier in den thailaendischen und burmesischen Gewaessern an der Westkueste sind sie haeufig anzutreffen. Die Hauptzeit des Jahres ist von Januar bis Mai. Tauchplaetze mit haeufigen Sichtungen sind: Black Rock, Western Rocky, Richeleiu Rock, Koh Tachai, Koh Bon, Hin Daeng/Hin Muang.





Walhaie werden of von Saugfischen (Remoras) begleitet, die entweder aktiv schwimmen oder sich am Walhai ansaugen. Neben dem Transport ist das Entfernen von Parasiten eine der Hauptaufgaben dieser Fische.

Wednesday, April 18, 2012

Mini video with diving at Burma with whale sharks

Little big video of diving in Burma

Thank you for making and uploading this video! This video was taken by a guest during one of our liveaboard dive tours in Burma (Myanmar).



Thursday, January 19, 2012

Richelieu Rock in Thailand

The dive site Richelieu Rock in Thailand

Richelieu Rock is a very famous dive site which is also situated within the area of the Mu Koh Surin National Marine Park. This dive site is the deepest site of the area and is located some miles away of the 5 islands.
You can dive with Aladdin Dive Safari at Richelieu Rock during the Surin Dive Safari and the Similan Dive Safari.
 https://youtu.be/YDJ5wG02Mp4

About Richelieu Rock at the Surin Islands National Marine park in Thailand

Richelieu Rock (called Hin Plo Naam in Thai) is a dive site in Thailand in the Andaman Sea about 200 km northwest of Phuket. It is part of the Mu Koh Surin Marine Park although being about 18 km east of Surin Island.

The horseshoe-shaped reef discovered by Jacques-Yves Cousteau[1] is known for its purple corals as well as diverse marine life ranging from small fish and harlequin shrimp to large pelagics like whale shark, manta ray, barracuda, and grouper.
source: https://en.wikipedia.org/wiki/Richelieu_Rock

Monday, January 10, 2011

Video of diving at Richelieu Rock in Thailand

Diving at Richelieu Rock in Thailand

Great video of diving at the dive site Richelieu Rock.

Richelieu Rock belongs to the top dive sites in the world and is situated near the Surin National Islands in Thailand. We visit Richelieu Rock during our Surin Dive Safari, the Andaman Dive Safari and the Similan Dive Safari.

Have a look at our website https://www.aladdindivesafari.com to read all about our liveaboard dive tours and dive destinations in Thailand and Myanmar (Burma).

Wednesday, December 15, 2010

Gaeste Beitrag von Siegi

Ganz lieben Dank an Siegi der folgendes ueber uns geschrieben hat:

Geschrieben am von Siegi [Padi Rescue, 134 TG]

Wir sind jetzt bereits auf vier Trips mit Frank`s Crew sowohl auf den Similan und Surin- als auch Burma-Safaris dabei gewesen und es war jedes mal erste Sahne!
Wer ein Boot mit dem Preis-/Leistungsverhältnis der Flying Carpet bucht, kann keinen Luxusliner mit klimatisierten Kabinen erwarten. Wer Western food möchte, sollte sich lieber auf einem der üblichen Touristendampfer auf Puket einbuchen.

Für alle Anderen, die auf exzessives Tauchen an erstklassigen Tauchplätzen, basic livestyle, lokal food & fun Wert legen kann ich das Boot nur wärmstens empfehlen.
Persönlich fänd ich es auch echt schade, wenn mehr so versnobbte Luxustouris ´versehentlich´ auf diesem m. E. schützenswerten Geheimtipp landen und dann womöglich die normalerweise echt coole und entspannte Athmosphäre versauen.

Die beiden Bootsjungs, Bang und Ole, möchte ich an der Stelle auch mal audrücklich loben. War echt der Hammer, wie die beiden sich ständig um alles kümmerten und der riesen Barracuda, den wir beim Burma-Trip dank deren Angelkünste excellent von Swing zubereitet, verspeisen durften, wird mir lange in Erinnerung bleiben.

Auch der etwas wortkarge Kaptain ist eine Klasse für sich. Bei teilweise wirklich schwierigen Verhältnissen hat er uns immer optimal ´abgeworfen´ und ´eingesammelt´.

Ich freue mich bereits heute auf den nächsten Trip und auch darauf, einige vertraut gewordene, sehr sympathische Menschen wieder zu sehen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Sunday, April 4, 2010

Diving with Guitar Sharks at Christmas Point - Similan Islands

Diving with Guitarfish at Christmas Point

In March this year we saw Guitar Sharks while diving at Christmas Point, which is a dive site at the Similan islands in Thailand. Michael made a video during this dive, which can be seen here: https://youtu.be/RLe2LqKKlkw

About the Guitarfish

The guitarfish are a family, Rhinobatidae, of rays. The guitarfish are known for an elongated body with a flattened head and trunk and small ray like wings. The combined range of the various species is tropical, subtropical and temperate waters worldwide.  

Wikipedia describes that these animals travel often in large groups: in the Andaman Sea we always see them being solo or with a baby. It is very rare to see a Guitarfish in the Andaman Sea while diving.


Guitarfish  - photo taken by Jot Powers, 7/2005.
Guitarfish  - photo taken by Jot Powers, 7/2005
Guitarfish have a body form intermediate between those of sharks and rays. The tail has a typical shark-like form, but in many species, the head has a triangular, or guitar-like shape, rather than the disc-shape formed by fusion with the pectoral fins found in other rays.

Reproduction


Guitarfish are ovoviviparous, which means the embryo matures inside an egg that is inside the mother until it is ready to hatch. This is not unusual for rays, as most are like this.

Habitat

Guitarfish are bottom feeders, which bury themselves in mud or sand and eat things such as worms, crabs, and clams. Most can tolerate saltwater, freshwater, and brackish water. They generally live close to the beach/coastline or in estuaries as far underwater as 30 meters.

Main source: Wikipedia
Link: https://en.wikipedia.org/wiki/Guitarfish


Thursday, September 25, 2008

Wie viel Wasser ist im Meer?


Wie viel Wasser ist im Meer? 

 Eine Milliarde dreihundertsiebzig Millionen dreihundertdreiundzwanzig Tausend Kubikkilometer - diese voellig unvorstellbare Wassermasse ist in den Weltmeeren gespeichert. Knapp 1.4 Milliarden Kubikkilometer also.

Waere die Erde eine Scheibe, wuerden die Salzwassermassen - eine gleichmaessige Verteilung vorausgesetzt - eine 2686 Meter dicke Schicht ergeben. Wuerde man das auf den Kontinenten und in der Atmosphaere zirkulierende Suesswasser hinzurechenen, stiege der Wasserspiegel noch einmal um mehr als 60 Meter.

Da aber nicht 100, sondern nur gut 70 Prozent der Erdoberflaeche mit Meerwasser bedeckt sind, ist der Weltozean im Mittel 3729 Meter tief. Waehrend der durchschnittlich 3332 Meter tiefe Atlantik rund 355 Millionen Kubikkilometer Salzwasser enthaelt, hat der im Mittel 4028 Meter tiefe Pazifik ein mehr als doppelt so groesses Salzwasservolumen.

Randmeere wie etwa die Ostsee fallen dagegen kaum ins Gewicht: Das bis zu 459 Meter tiefe Mare Balticum enthaelt nur mickrige 21.631 Kubikkilonmeter Wasser.

Interessant ist, das nicht alles Salzwasser frei in den Ozeanen stroemt. Ein bis Zweit Prozent des globalen Meerwassers zirkulieren staendig durch die Ozeankruste. An mittelozeansichen Ruecken und in anderen vulkanisch gepraegten Regionen wird dieses Wasser auf mehrere hundert Grad aufgeheizt, ehe es, zum Beispiel durch Schwarze Raucher, wieder in den Freien Ozean zurueckstroemt...


Wie viel Wasser hat das Meer?

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu einem unbekannten Universum

 

Was immer Sie über das Meer wissen wollen, steht in diesem Buch. Die MARUM-Fachleute Albert Gerdes und Kirsten Achenbach haben mit maritimer Leidenschaft die besten und unterhaltsamsten Antworten auf Fragen zum unerschöpflichen Thema Wasser und Meer zusammengetragen. -

Kirsten Achenbach hat Meeresbiologie studiert (in ihrer Diplomarbeit untersuchte sie das Lernverhalten von Kraken) und war im Anschluss als wissenschaftliche Reiseführerin in der Antarktis und Arktis tätig.

Seit 2001 ist sie am MARUM, dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaft an der Universität Bremen, tätig, wo sie seit Anfang 2005 hauptverantwortlich und immer wieder gern die beim 'Blauen Telefon' eingehenden Fragen beantwortet.

Albert Gerdes studierte u.a. Publizistik und arbeitete als Wissenschaftsjournalist mit Schwerpunkt Meeres- und Polarforschung sowie Geowissenschaften für Funk, Fernsehen und Printmedien wie Geo-Wissen und Bild der Wissenschaft. Er begleitete wissenschaftliche Expeditionen nach Grönland, in die Antarktis sowie in den tropischen Atlantik. 1997 übernahm Gerdes die Öffentlichkeitsarbeit am MARUM und initiierte die Aktion 'Wissenschaft am Telefon', aus der sich später das 'Blaue Telefon' entwickelte.

Titel: Wie viel Wasser hat das Meer?
ISBN/EAN: 978-3-596-17723-3
Autor(en):
Hrsg. v. Kirsten Achenbach u. Albert Gerdes
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007

Saturday, August 2, 2008

Welcome to Aladdin Dive Safari's Blog

Welcome to our blog!

Aladdin Dive Safari now has a blog! We'll post every now and then updates about liveaboard dive tours with Aladdin Dive Safari! Find photos and updates in our coming blogs! Happy greetings from the Aladdin Dive Safari Team!

Aladdin Dive Safari offers:

Liveaboard diving tours to:
  • The Similan Islands (including dive sites like Elephant Head, East of Eden, Koh Bon, Koh Tachai)
  • The Surin Islands (including dive sites like Richelieu Rock, Turtle Ledge and Koh Torinla)
  • Southern Thailand (including dive sites like Anemone Reef, King Cruiser Wreck, Shark Point, Koh Phi Phi, Maya Bay, Hin Daeng, Hin Muang, Koh Rok, Racha Islands, Koh Ha) and liveabaord diving tours to  
  • The Mergui Archipelago in Myanmar (Burma) (including dive sites like Fan Forest Pinnacle, Western Rocky, Shark Point, Black Rock, Three Sisters, Chi Wat) and




  • PADI Dive Courses from beginner up to divemaster.



Photo of the Aladdin Dive Safari Dive Shop at Koh Chang Island